Tagwerk 27, Bürgergenossenschaft Marktoberdorf
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TAGWERK27

Mitten in Marktoberdorf entsteht ein Ort für Handwerk, Kultur, Gastronomie und Begegnung. Der denkmalgeschützte Hof Tagwerk27 in der Meichelbeckstraße 14 wurde im Jahr 1544 erbaut, gehört zu den prägenden Gebäuden der Stadt und blickt auf eine lange Geschichte zurück. Über die Jahrhunderte wurde das Anwesen immer wieder unterschiedlich genutzt - unter anderem industriell, handwerklich oder als Milchsammelstelle und Schreinerei.

Nach Jahren des Leerstands bietet sich nun die Chance, den Hof denkmalgerecht zu sanieren und einer neuen, zeitgemäßen Nutzung zuzuführen. Durch eine Bürger-genossenschaft soll er schrittweise zu einem offenen Treffpunkt für alle entwickelt werden, der Tradition mit neuen Ideen verbindet und die Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Zukunft dieses besonderen Ortes einbezieht.

Vorgesehen ist eine vielseitige Nutzung, die unterschiedliche Berei-che des gesellschaftlichen Lebens zusammenführt - darunter zählen Schauhandwerk und Werkstätten, kulturelle Angebote, Gastronomie, Veranstaltungen sowie Räume für Initiativen und Vereine. Ziel ist ein lebendiger Treffpunkt für die Stadtgesellschaft, der von vielen getragen wird.

Aktueller Projektstand

Das Projekt befindet sich weiterhin in der Entwicklungs- und Planungsphase. Bereits mehr als 500.000 Euro an Genossenschaftsanteilen konnten durch engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Unterstützende gesammelt werden. Weitere Genossinnen und Genossen werden gesucht, um die Finanzierung auf eine breite Basis zu stellen und die nächsten Schritte zu ermöglichen.


Ein wichtiger Meilenstein ist die Ausschreibung der Leistungsphasen 1 bis 3 der Planung, die im März 2026 durch die Stadt Marktoberdorf erfolgt.

Angefragt wird die Grundlagenermitt-lung, die Vorplanung bis hin zur Entwurfsplanung. Diese Informationen sind notwendig, um den baulichen Zustand des denkmalgeschützten Hofes genau zu erfassen, ein tragfähiges Sanierungskonzept zu entwickeln und eine belastbare Kosten- und Zeitplanung zu erstellen.

Parallel dazu werden Fördermöglichkeiten geprüft, um die Finanzierung der späteren Sanierung zu unterstützen.

Mitmachen - Bürgergenossenschaft

Träger des Projekts soll eine Bürgergenossen-schaft werden. Sie ermöglicht es, dass viele Menschen gemeinsam Verantwortung überneh-men und über die Zukunft des Hofes mitentscheiden können. Sowohl Privat-personen als auch Unternehmen, Vereine oder Institutionen können sich beteiligen.

Unterstützung ist auf verschiedene Weise möglich: durch das Zeichnen von Genossen-schaftsanteilen, durch ideelle Unterstützung, durch Mitarbeit oder durch die Teilnahme an Veranstaltungen. Interessensbekundungen sind jederzeit möglich.

Bereits mehr als 500.000 Euro an Anteil-en konnten gesammelt werden — ein starkes Zeichen für die breite Unterstützung in der Bevölkerung. Jeder weitere Anteil trägt dazu bei, die Planung und Umsetzung des Projekts Schritt für Schritt voranzubringen und die Zukunft des Tagwerk27 langfristig zu sichern.

VERANSTALTUNGEN

Häufig gestellte Fragen

Gibt es eine Nachschusspflicht?

Gibt es eine Nachschusspflicht?

Nein. Es gibt keine Nachschusspflicht. Du investierst einmalig 1.000 Euro pro Anteil – mehr nicht.

Was passiert, wenn der Umbau teurer wird als geplant?

Was passiert, wenn der Umbau teurer wird als geplant?

Ein finanzieller Puffer ist bereits eingeplant. Falls dennoch mehr Geld benötigt wird, werden Förderungen oder Kredite geprüft. Eine Nachzahlung für Mitglieder ist nicht vorgesehen.

Gibt es eine Rendite?

Gibt es eine Rendite?

Nicht in Euro, aber in Lebensqualität: Marktoberdorf wird lebendiger – und du bist Teil davon. Das ist der Mehrwert.

Wer entscheidet bei der Genossenschaft?

Wer entscheidet bei der Genossenschaft?

Alle Mitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme – unabhängig von der Anzahl der Anteile.

Wer setzt den Umbau um?

Wer setzt den Umbau um?

Die Ausschreibungen und Vergaben werden von Fachleuten begleitet. Architektinnen, Handwerker und weitere Spezialistinnen werden sorgfältig ausgewählt, um die Pläne professionell und fachgerecht umzusetzen.

Was soll in das Tagwerk27 einziehen?

Was soll in das Tagwerk27 einziehen?

Geplant sind Werkstätten für Kunsthandwerker, ein Pächter für den Biergarten und die Gastronomie sowie eine kleine Übernachtungsmöglichkeit.


Wer ist die Zielgruppe des Anwesens?

Wer ist die Zielgruppe des Anwesens?

Sowohl Tagestouristen als auch die Bürgerinnen und Bürger aus Marktoberdorf sollen sich hier wohlfühlen.

Gibt es Handwerker, die Interesse an einer Kunsthandwerks-Schau haben?

Wer entscheidet, welche Kunsthandwerker ins Tagwerk einziehen dürfen?

Die Genossenschaft entscheidet gemeinsam, wer zum Konzept passt.

Warum wird kein Wohnraum geschaffen?

Warum wird kein Wohnraum geschaffen?

Wegen Denkmalschutz und fehlender Parkplätze wäre Wohnraum hier nur mit sehr hohem Aufwand und extremen Kosten möglich.

Wie sieht die Finanzierung aus?

Wie sieht die Finanzierung aus?

Die Finanzierung ruht auf drei Säulen:

  1. Genossenschaftsanteile der Bürger
  2. Stadt Marktoberdorf (Emmi-Fendt-Erbe)
  3. Fördermittel von Land und Bund

Warum verwendet die Stadt das Geld des Emmi-Fendt-Erbes?

Warum verwendet die Stadt das Geld des Emmi-Fendt-Erbes?

Dieses Geld ist genau für solche Projekte gedacht – also für die Entwicklung und Belebung des Emmi-Fendt-Areals.

Wie kann man Anteile kaufen?

Wie kann man Anteile kaufen?

Zuerst ist es wichtig, die Interessensbekundung auszufüllen. Erst wenn genügend Interessenten zusammen gekommen sind, kann das Projekt umgesetzt werden. Das Formular gibt es hier.

Was passiert mit den Gewinnen, die die Genossenschaft erzielt?

Bekommt Marktoberdorf auch

einen Biergarten?

Die Gewinne fließen in den Erhalt, die Weiterentwicklung und die Zukunftssicherung des Tagwerks. Über die konkrete Verwendung entscheidet die Mitgliederversammlung.

Kann ich meinen Anteil verkaufen?

Kann ich meinen Anteil verkaufen?

Ja. Die Satzung regelt, ab wann das möglich ist. So wird sichergestellt, dass alles geordnet abläuft.

Wer verdient an der Genossenschaft?

Wer verdient an der Genossenschaft?

Niemand persönlich. Alles, was die Genossenschaft erwirtschaftet, bleibt in der Genossenschaft und dient dem Ziel:Tagwerk27 als lebendigen Ort für alle zu gestalten.

Wie lange dauert der Umbau?

Wie lange dauert der Umbau?

Der Umbau wird voraussichtlich rund zwei Jahre dauern – je nach Verlauf und Baufortschritt kann es auch etwas länger gehen. Wichtig ist: Qualität geht vor Schnelligkeit.

Wie werden die laufenden Kosten gedeckt?

Wie werden die laufenden Kosten gedeckt?

Durch die Pachteinnahmen der Betriebe, die im Tagwerk27 aktiv sind.


Gibt es Handwerker, die Interesse an einer Kunsthandwerks-Schau haben?

Gibt es Handwerker, die Interesse an einer Kunsthandwerks-Schau haben?

Ja, es gibt bereits mehrere Interessierte – zum Beispiel aus den Bereichen Holz, Keramik oder Textil.

Wer ist die Zielgruppe des Anwesens?

Warum Kunsthandwerks-Schau?

Viele Menschen wissen heute nicht mehr, wie ein Produkt entsteht. Der Weg soll sichtbar werden: Vom Rohstoff bis zum fertigen Werkstück.

Warum wird das Gebäude nicht einfach abgerissen?

Warum wird das Gebäude nicht abgerissen?

Der Hof steht unter Denkmalschutz. Er hat einen besonderen Charme und eine Geschichte, die wir bewahren und neu zum Leben erwecken wollen.

Warum wird kein Wohnraum geschaffen?

Welche Einnahmen hat die Genossenschaft?

Die Genossenschaft finanziert sich langfristig über die Pachteinnahmen aus den Betrieben vor Ort.

FÜHRUNGEN

Besichtigungen und Führungen

Führungen sind auf Anfrage möglich. Sie möchten das Projekt mit Ihrer Firma oder Freunden besichtigen? Kontaktieren Sie uns für Ihre persönliche Spezialführung!


TREFFPUNKT:

Tagwerk27 in der Meichelbeckstr. 14, Marktoberdorf

Ein besonderer Dank gilt

...den Heimatunternehmern Bayern. 

Die Initiative der Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung unterstützt kreative und unternehmerische Menschen ihre nächsten Schritte in ihrem HeimatUnternehmen zu gehen. Die Heimatunternehmer stehen dem Tagwerk27 beratend und unterstützend zur Seite. Herzlichen Dank!

...der Stadt Marktoberdorf. Die Stadtverwaltung und der Stadtrat begrüßen das Projekt zur Innenstadtentwicklung aus der Gemeinschaft und für die Gemeinschaft. Wir erfahren großartige Unterstützung.


Herzlichen Dank! 

...allen die sich für das Projekt begeistern, bereits unterschrieben haben, Botschafter werden möchten, Botschafter sind und genauso für das Tagwerk27 brennen wie wir.


Herzlichen Dank! 

Schreiben Sie uns und machen Sie mit!

Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu lesen! 

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